Organspende


Wesenheit: Saint Germain

Medium: Margret Henke

 

Meine lieben Geschwister, ich grüße euch. Saint Germain ist es, der zu euch spricht und mit euch ist. Mit Freude bin ich mitten unter euch, um in Austausch mich zu begeben über diesen wichtigen Bereich eures Lebens.

 

Alles Leben, das existiert auf dieser Erde, entstammt dem Allumfassenden Bewussten Sein. Somit trägt alles Leben, was existiert auf der Erde, bewusstes Sein in sich. Es wird benötigt in vielfältiger Art und Weise, um das Leben auf der Erde aufrecht zu erhalten. Für euch in diesem körperlichen Kleid sorgt das Bewusstsein dafür, dass all die notwendigen körperlichen Funktionen aufrecht erhalten bleiben. Ihr denkt in keinem Moment darüber nach, ob ihr nun einatmen oder ausatmen müsst. Das Bewusstsein lenkt diesen Vorgang autonom.

 

Mechanismus. Auch die Kommunikation all eurer Organe untereinander funktioniert über dieses bewusste Sein. Somit ist jede einzelne Zelle, die euren Körper ausmacht, mit einem Bewusstsein verbunden. Weil ihr als Mensch auf der Erde existiert, ist dies für euch ein ganz individuelles Bewusstsein. Es drückt eure Individualität aus. Es gibt es nur einmal in dieser Weise.

 

Auf dem Weg, den ihr geht, begleitet euch fast selbstverständlich in dieser Zeit die Möglichkeit, dass vieles ausgetauscht werden kann in eurer Körperlichkeit. Organe, die aus ganz individuellen Gründen keine Funktion mehr ausüben können, haben eure Mediziner austauschen können. 

  • Aber was geschieht?

In euer individuelles bewusstes Sein wird ein fremdes bewusstes Sein implantiert, äußerlich unsichtbar für euer physischen Augen, aber auf der Ebene eurer Wahrnehmung seid ihr in der Lage zu spüren, dass etwas, was euch äußerlich bekannt ist, in euer sensibles individuelles Gefüge eingebracht wird. Ein Bewusstsein, das euch fremd ist, das zu einem anderen menschlichen Körper gehört hat. Daraus resultieren die Schwierigkeiten bei einer solchen Umsetzung. Doch die Ursache eures Verhaltens liegt darin begründet, dass ihr auf eurem langen Weg versäumt habt, ein positives Gefühl und eine positive Einstellung zu einem menschlichen Ende einnehmen zu können.

 

Alles, was auf der Erde existiert, ist begrenzt. Es ist von begrenzter Dauer. Euer Körper dient euch über einen begrenzten Zeitraum, und er ist ausgestattet mit eurem individuellen Schwingungspotenzial. Eure Organe kommunizieren dadurch untereinander. Und jegliche Disharmonie zwischen Seele und eurer Persönlichkeit - den körperlichen Kräften, die ihr nutzen könnt hat Auswirkungen auf euren Körper und die Funktionen der Zellen eures Körpers.

 

Eure Seele nutzt diese wunderbare Schöpfung, um euch sichtbar zu machen, wann ihr unwissentlich ein Ungleichgewicht habt entstehen lassen. Ihr seid in der Lage, viele dieser Ungleichgewichte wieder ausgleichen zu können, aber keinesfalls alle. 

  • Was geschieht nun, wenn ihr einwilligt in einen solchen Austausch?

Ihr nehmt ein fremdes Bewusstsein in dem euren auf. Und euer Körper bemüht sich auf allen Ebenen, so, wie eure Seele sich bemüht, in Einklang sich zu begeben mit diesem Bewusstsein. Nur in sehr wenigen Fällen gelingt dies tatsächlich. Es entsteht eine Schwingungsfrequenz, die in Einklang mit sich ist. In den meisten Fällen, in denen dies umgesetzt wird, ist es unmöglich, selbst nach den perfektesten Berechnungen, diesen Einklang der Unterschiede herstellen zu können.

 

Meine geliebten Geschwister, ich möchte euch mit auf den Weg geben, wenn ihr darüber nachdenkt, euch zur Verfügung zu stellen als Spender, in euch hinein zu horchen, ob ihr tief in euch das Gefühl wahrnehmt, dass es gut ist, dies zu tun. Lasst alle moralischen Gedankengänge, die euch beeinflussen können, außer Acht. Es ist weder lieblos noch unmenschlich, ehrlich sich gegen eine solche Entscheidung zu entscheiden.

 

In den frühen Inkarnationen der Menschen haben die Völker unbewusst Unrecht und großes Leid einander angetan, indem sie glaubten, dass sie durch Organopfer die Götter ruhig stimmen könnten. All jene, die dies aus Unwissenheit einst umgesetzt haben, tragen in sich das tiefe Bedürfnis in sich, dies auszugleichen, indem sie ein Organ an einen anderen übergeben, um diesem die Möglichkeit zu geben, noch ein wenig seinen Weg fortsetzen zu können.

 

Unterschiede lassen sich niemals grundsätzlich und uneingeschränkt miteinander harmonisch verbinden. Dessen solltet ihr euch bewusst sein. Und erlaubt euch für möglich zu halten, dass die euch übermittelte sehr menschliche und edle Motivation kaum existiert, sondern in der Zeit, die jetzt in eurer Realität angebrochen ist, zum Ausdruck bringt, dass eine solche Hilfe in euer wirtschaftliches System eingewoben ist.

 

Welche Konsequenzen eine solche Erfahrung für den Einzelnen bedeutet, findet kaum bei jenen, die es befürworten, eine Auseinandersetzung. Sie handeln unwissentlich, so, wie einst die Vorfahren vergangener Inkarnationen. In manchen Momenten entscheidet eine Seele sich, mit einem defekten Organ auf diese Erde zu inkarnieren, um zu lernen, Gegebenheiten anzunehmen, uneingeschränkt annehmen zu können, um der Welt deutlich zu machen, dass die göttliche Schöpfung bedingungslos vollkommen ist und in keiner Weise sich nach den Ausrichtungen menschlichen Denkens orientiert. Ihr tragt die stärkste Kraft in euren Herzen, die Kraft der bedingungslosen Liebe. Die Liebe, die auch eine solche Schöpfung annehmen kann und die dem Einzelnen eröffnet, aus welchem Beweggrund er einen solchen Körper gewählt hat. Disharmonien auf der Ebene eurer Körperlichkeit bieten euch immer wieder Möglichkeiten, in eine fruchtbare, eigenständige Auseinandersetzung zu gelangen.

 

Ihr umgeht diesen wichtigen und notwendigen Prozess durch das, was jetzt ganz selbstverständlich sich etabliert hat: Organe auszutauschen, Defekte, Behinderungen einfach zu entfernen, damit die Persönlichkeit das Leben, so, wie sie es gewohnt war, weiter führen kann. Welch einen großen Schaden ihr euch selbst damit zufügt, seid ihr, meine lieben Geschwister, die ihr hier zugegen seid, nicht in der Lage zu ermessen. Wie viel Zufriedenheit und Lebensfreude ihr euch damit nehmt, seid ihr kaum in der Lage zu überblicken.

 

So möchte ich euch raten, keinesfalls leichtfertig eine Entscheidung zu fällen, eines eurer Organe zu geben, um einer Schwester, einem Bruder behilflich zu sein. Mit Traurigkeit sehen wir auf viele, die es gibt auf eurer Erde, die jegliche Achtung und Wertschätzung diesem wunderbaren Körper gegenüber verloren haben und ihn wie eine Art Ersatzteillager betrachten. Viele von euren Schwestern und Brüdern wurden ausgeraubt. Die Menschen hielten sie für tot, aber ihr Bewusstsein war noch zugegen, in Verbindung mit dieser wunderbaren Schöpfung, und sie haben noch wahrgenommen, was ihnen widerfuhr.

 

Eine unendliche Geringschätzigkeit, die ihnen widerfahren ist. Auch diese Empfindungen befinden sich in den noch lebendigen Organen, und so werden auch diese Empfindungen in den (neuen) Körper übertragen.

 

Dies ist keinesfalls zu begrüßen. Seit vielen, vielen Generationen sind wir den Menschen behilflich, dass es ihnen möglich ist, Achtung und Wertschätzung für ihre eigene Körperlichkeit wieder zu entwickeln. Eine solche Handlungsweise schränkt dies in einem großen Umfang ein. Gleichgültigkeit hat sich ausgebreitet. Es lohnt sich scheinbar für viele eurer Schwestern und Brüder kaum, bewusst zu leben, denn die Medizin ist in der Lage, alles, was defekt und funktionsuntüchtig ist, auszutauschen.

 

Ihr, die ihr hier versammelt seid, habt durch eure unermüdliche Selbstarbeit ein anderes, tiefes Verstehen euch erarbeitet. In euch beginnt die Wertschätzung für euren eigenen Körper und damit die Wichtigkeit, ihn aufrecht zu erhalten, zu wachsen, mehr und mehr.

 

Leben in dieser Realität ist ein Kommen und ein Gehen. In der Zeit, die vor euch liegt, möchte ich euch allen in besonderer Weise behilflich sein, dass das Gehen genauso selbstverständlich zu eurem Leben gehört, ohne dass es euch mit Angst erfüllt, wie das Kommen. So gestaltet ihr ein lebenswerteres Leben als bisher, und es trägt dazu bei, dass ihr diese wunderbare Schöpfung eures Körpers mit Freude auf eurem Weg erlebt und bereit seid, ihn aufrecht zu erhalten.

 

So habt ihr nun vieles gehört. Lasst es auf euch und in euch wirken. Aber ich möchte auch in einen Austausch mit euch treten. So seid bereit, all das, was an Unklarheiten in euch noch existiert, mit mir zu teilen. Mit Freude nehme ich all das entgegen, und seid euch gewiss, dass euer Verstehen sich dadurch erweitert. 

  • Frage: Wie ist das bei denjenigen Personen, die zum Beispiel eine ihrer Nieren abgeben?

Es ist wichtig, dass diese Menschen ganz bewusst aus einem Gefühl innerer Wahrheit diesen Entschluss fällen. Dieser Entschluss findet keinesfalls nur auf der logischen Ebene statt, sondern breitet sich auch als ein Gefühl im Bewusstsein der Körperzellen aus. Auf diese Weise sind Seele und Hohes Selbst behilflich, dass im Augenblick des Austausches das Bewusstsein aus dem Organ gelöst ist und es frei übertragen werden kann. So sind die Anpassungsvorgänge leichter für den Empfänger umzusetzen.

 

Gewiss ist es euch möglich, wenn ihr einmal zurück seht, zu sehen, dass die eine oder andere Berichterstattung von einer solch erfolgreichen, dauerhaft erfolgreichen Übertragung erfolgt ist. Aber dies ist keinesfalls in eurer Welt die übliche Umsetzung. Wir sehen eine ganz andere Umsetzung, und diese wirkt sich für beide sehr ungünstig aus. Das einzige, was durch die heutige Umsetzung erzielt wird, ist die Aufrechterhaltung einer Körperlichkeit für einen. Keinesfalls ist damit generell verbunden, dass er ein lebenswertes Leben mit Freude und Glück weiter führen kann.

 

Frage: Gilt Ähnliches für Blutspenden?

 

Auch wenn du dein Blut einem anderen zur Verfügung stellst, so gibst du einen Teil von dir. Auch in deinen Blutkörpern befindet sich dein Bewusstsein. Da das Blut in flüssiger Form in hohem Maße existiert, wird auf diese Weise viel exakter das individuelle Bewusstsein übertragen. Ihr wisst, dass das Wasser das Element ist, was am leichtesten und direktesten Informationen in sich aufnimmt und aufbewahrt, sodass ihr in vielerlei Hinsicht das Wasser als Informationsträger einsetzt in eurem Leben. Wenn du also Blut einem anderen zur Verfügung stellen möchtest, so achte darauf, dass du dies ganz bewusst umsetzt. Du solltest es in keiner Weise leichtfertig tun. 

  • Frage: Die Konsequenz daraus wäre ja für manchen, wenn es zu einer Nicht-Übertragung kommt, dass derjenige Mensch, der eben kein Organ bekommt, sterben würde. Wäre das dem Leiden oder dem vorzuziehen, was als Alternative zur Verfügung steht?

Aus unseren Ebenen ist es für den Einzelnen tatsächlich eine Gnade, auf diese Weise diese Ebene verlassen zu können. Doch ich weiß sehr wohl, dass im Denken der Menschen eine ganz andere Wahrheit ganz selbstverständlich existiert. Euch ist unbekannt und unbewusst, dass eine solche Erfahrung auch eine Gnade beinhalten kann, ein Leben, einen Weg zu beenden, auf dem eine gravierende Veränderung immer unmöglicher für die einzelne Persönlichkeit geworden ist. Nur in sehr seltenen Fällen gelingt durch die Übertragung eines Organs ein wichtiger Erkenntnisprozess, die Bereitschaft der Persönlichkeit, sich der wirklichen Ursache zu nähern, ihr zu begegnen, um auf diese Weise den notwendigen Wandel vollziehen zu können.

 

Es ist in keiner Weise nützlich, um jeden Preis ein menschliches Leben aufrecht erhalten zu wollen. Bedenkt, ihr lebt als eine Persönlichkeit und als ein geistiges Wesen, und die Weisheit des freien Geistes möchte sich auf der Ebene der Persönlichkeit entfalten, sodass diese für den Einzelnen lebbar wird. Die Persönlichkeit ist der Teil, der unbewusst auf dem Weg sich bewegt, der sich täuschen lässt und mancher Illusion zum Opfer fällt. Eure Seele und euer Hohes Selbst sind klar und sind der Persönlichkeit behilflich, dass auch hier eine größere Klarheit entsteht. Für euren Verstand ist es schwierig zu glauben, dass nichts so ist, wie es scheint in eurer Realität, denn ihr seht mit euren physischen Augen und beginnt erst ganz behutsam zu erahnen, dass das, was ihr sehen könnt mit euren Augen, oftmals das ist, was eure Persönlichkeit unbedingt sehen will und keinesfalls sieht, was ist.

 

Euer Bild ist häufig geprägt von eurem persönlichen Wollen. Ist ein Mensch zu sehr verhaftet in seinem persönlichen Wollen, kann es für ihn eine Befreiung bedeuten, diese Ebene verlassen zu können, um aus der Enge von Zwang und Angst sich herauszulösen.

  • Frage: Kann es nicht auch eine Chance sein für den Empfänger, dass er sich eben verändern kann in seinem Bewusstsein?

Es kann für den Empfänger eine Chance sein, und so wird es auch von allen Wesen des Lichtes, die in einem solchen Vorgang zugegen sind, betrachtet und unterstützt.

 

Nur muss ich dir mitteilen: die wenigsten erkennen dies als eine Chance. Die meisten fühlen sich befreit von ihrer Lebensangst, die sie zu meistern hatten aufgrund der großen Beeinträchtigung und Schwierigkeit. Sie richten keinerlei Aufmerksamkeit darauf, die wirkliche Ursache in sich zu entdecken, und vielfach, meine liebe Schwester, finden sie durch die Gesellschaft noch Unterstützung, dass es unnötig ist, nach der Ursache in sich zu schauen. Kompetente Mediziner haben herausgefunden in vielfältigen Situationen, welche äußeren Einflüsse dazu beigetragen haben, dass Organe funktionsuntüchtig geworden sind.

 

Kaum einer dieser Koryphäen hat den Mitmenschen einmal mitgeteilt, dass er auch einen Teil dazu beigetragen hat, Selbstverantwortung dafür übernehmen sollte. Um diesen Bereich positiv in Veränderung zu bringen, braucht es einen gravierenden Wandel in euren Denkstrukturen. Ihr seid der Schöpfer eurer Realität. Ihr seid der Schöpfer eures Lebens. Die Einflüsse der Umwelt berühren auch euch, aber jeder einzelne entscheidet, wie er auf diese Einflüsse reagiert, denn ihr allein trefft die Wahl.

  • Frage: Ich habe es in meiner Familie selbst erlebt. Ich empfinde diese Zeit als sehr fruchtbar und sehr intensiv für alle. Ist die Alternative, die Dialyse zum Beispiel, hilfreich oder hilfreicher als Organspende?

Auch sie ist eine Möglichkeit, dem Einzelnen behilflich zu sein, in sich hineinzuhorchen, welche eigenen Ursachen er zur Erkrankung beigetragen hat. Ich möchte dich wissen lassen: deine Mutter ist voller Freude darüber, dass sie diese Zeit mit euch allen hat erleben dürfen, denn diese Zeit hat ihr die Möglichkeit geschenkt, eine Verbindung zu euch herstellen zu können, wie dies in den Jahren zuvor für sie unmöglich gewesen ist. Darüber hinaus hat sie die Möglichkeit jetzt, zu sehen, dass durch die gemeinsame Erfahrung ein vollständiges Gleichgewicht entstanden ist. So, wie sie jeden von euch nach besten Kräften versorgt hat, als ihr diese Versorgung brauchtet, hat sie von jedem von euch ehrliche und aufrichtige Versorgung erfahren. Jeder hat die Gegebenheit, in der sie sich befand, akzeptiert. Keiner von euch hat sie bewogen, etwas zu verändern, eine Veränderung herbeizuführen. Jetzt ist sie bereit, dem eigenen Anteil zu begegnen, der zu ihrer Erkrankung geführt hat. Die gemeinsamen Erfahrungen haben dazu beigetragen, dass sie ihren letzten Schritt in Frieden hat gehen können, in Frieden mit sich und mit dem Leben, das sie gelebt hat.

 

Meine lieben Geschwister, dieser Bereich eures Lebens wird euch noch lange begleiten. Seid euch gewiss, dass wir euch allen effiziente Hilfe und Unterstützung zur Verfügung stellen, damit es euch möglich ist, im richtigen Maße mit dem Kommen und dem Gehen umgehen zu können, damit ihr in Achtung und Wertschätzung für euren Körper auf dieser Ebene euch lebt.

 

Ich danke euch für diese wunderbare Begegnung, für den wertvollen Austausch, der Früchte tragen wird. Ihr seid geliebt über alle Maßen für das, was ihr seid, nicht für das, was ihr tut.

 

So sei es. So sei es. So sei es für alle Zeit. Amen.