Das geliebte Geld!


Euroscheine

Der Ausverkauf der Welt!

Wenn ich mich zurück erinnere, gab es in meiner Jugend eine Vielfalt von Einzelhändlern und Unternehmen, die regional verwurzelt waren. So war der Kreislauf damals regional. Die Menschen fanden Arbeitsplätze in der Region, und sie produzierten für die Region. Es war ein gesunder Kreislauf, der irgendwann nicht mehr genügte.

 

Heute wird der größte Teil durch Konzerne, die weltweit agieren, produziert. Rohstoffe werden ebenfalls weltweit, zum Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen, abgebaut. Die Schnelllebigkeit und Anonymität der Märkte und Börsen fördert einen Ausverkauf der Ressourcen des uns anvertrauten Planeten.

 

Was über Millionen von Jahren entstanden und gewachsen ist, wird in einer Geschwindigkeit abgebaut, die den nachkommenden Generationen einen von uns Menschen ausgebeuteten Lebensraum hinterlässt.

 

Ein ökologisches Desaster, an dem auch unser Lebensstil und unser Einkaufsverhalten beteiligt sind.

 

Wie viele Flugzeuge braucht es täglich, um Lebensmittel und Rohstoffe aus- und einzufliegen?

Wie viele Menschen fliegen täglich zur Arbeit? Wussten Sie, dass auch die Deutsche Post Ihren Regionalbrief im Flieger transportiert, weil es scheinbar schneller und billiger ist?

 

Was können WIR für die Erde tun?

Zuerst einmal sollten wir uns fragen, ob wir wirklich etwas tun, also ändern möchten.

 

Was wären die nächsten Schritte?

Da der Ausverkauf unserer Welt durch Geld geschieht, wäre es wünschenswert, darauf zu verzichten.

Außer uns besitzt kein Lebewesen auf der Erde Geld.

Außer uns zerstört kein Lebewesen auf der Erde seinen Lebensraum wegen Geld.

 

Darüber hinaus sollten wir darüber nachdenken, was wir wirklich zum Leben brauchen und unseren Nachfahren hinterlassen möchten. Eine neue Auseinandersetzung mit unseren Lebenswerten wäre sinnvoll.

 

Im Moment denken einige darüber nach, andere Planeten zu besiedeln.

Was würden wir dort anders machen? Wäre Einsicht entstanden?

 

Was wäre erstrebenswert?

Möchten wir weiterhin in einer Diktatur von Großkonzernen und der politischen Parteienlandschaft leben?

 

Sind wir Bürger schon mündig genug, die Verantwortung für unser Leben und die Lebensumstände zu übernehmen und auch bereit, unseren Blick über die eigenen Wichtigkeiten auszuweiten?

Wir würden dann das perfekte Zusammenspiel erkennen.

 

In Einklang mit der Natur leben

Das heißt für mich nicht, für den Weltmarkt zu produzieren, sondern regional, in kleinen und mittelständischen Betrieben. Keine Überproduktion, sondern natürliche Früchte und Gemüse aus biologischem Anbau, weil es billiger ist. Keine Materialverschwendung und den Einsatz chemischer Gifte wie Glyphosat, die dazu beitragen, unseren Planeten systematisch auszubeuten.

 

Unser Medizinwesen bekämpft Symptome

Chemische Arzneimittel führen zu Verschiebungen in der Köperchemie, was Linderung bringt, aber nicht zu einer wirklichen Heilung führen kann.

 

Wirkliche Heilung braucht auch ein Verständnis für die Erkrankung. Alternative Therapien und Heilverfahren, wie sie schon heute eingesetzt werden, wirken größtenteils ohne nennenswerte Nebenwirkungen.

 

Allerdings werden die preiswerten und sehr effizienten Therapieformen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 

Vielleicht wäre es sinnvoll, grundsätzlich unser Finanzsystem In Frage zu stellen.

 

Bis in die heutige Zeit führt Geld zu Klassenunterschieden zwischen den Menschen. Kriege wurden und werden wegen Rohstoffen geführt - also um Geld, ein von Menschen geschaffenes Tauschmittel.

 

Solange es noch um das Bezahlen geht, sollte als Zwischenlösung ein bedingungsloses Grundeinkommen, wie es schon in einigen Ländern etabliert ist, weltweit umgesetzt werden.

 

Quelle Wiki pedia Bedingunsloses Grundeinkommen

 

In Brasilien wurden unter Präsident Lula erste Schritte für ein bedingungsloses Grundeinkommen umgesetzt. Zurzeit erhalten lediglich die Ärmsten einen geringen Betrag, bis 2010 sollen die Zahlungen auf die gesamte Bevölkerung ausgedehnt werden.

 

In Namibia erhalten die Einwohner der Ortschaft Omitara ein bedingungsloses Grundeinkommen, um zu prüfen, welche Auswirkungen sich auf die Armut ergeben. Seit Januar 2008 zahlt die BIG Coalition Namibia den Bewohnern im Sozialprojekt Basic Income Grant (BIG) monatlich 100 N$ für insgesamt zwei Jahre aus. Gegebenenfalls soll ein bedingungsloses Grundeinkommen in Namibia zur Bekämpfung der Armut eingeführt werden.

 

Experimente mit dem bedingungslosen Grundeinkommen gab es schon einige: So startete die kanadische Regierung 1974 in der Stadt Dauphin ein revolutionäres Sozialexperiment. Vier Jahre zahlte man etwa 1000 armen Familien ein BGE - mit positiven Ergebnissen. Auch in einem Dorf in Namibia lief von 2008 bis 2013 ein Versuch. Und in der Schweiz gibt es Pläne zur Einführung eines Grundeinkommens von umgerechnet 2080 Euro. 2016 soll es einen Volksentscheid geben.

 

Einen Platz an der Sonne hat Dauphin zumindest noch meteorologisch inne.

13.06.15 Revolutionäres Sozialexperiment Dauphin war "die Stadt ohne Armut"

 

In Deutschland sind solche konkreten Pläne bisher kein Thema in der Politik. Allerdings verlost die private Crowfunding Initiative "mein Grundeinkommen" ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von monatlich 1000 Euro für ein Jahr. Sie will damit zeigen, wie positiv die Auswirkungen unter anderem auf Wirtschaftsleistung und Arbeitsmotivation sein können.  Fritz Henke


Gelerntes-intuitives-inneres Wissen

Gelerntes Wissen

 

Wir leben in einer Gesellschaft, wo Wissensvermittlung die oberste Priorität eingenommen hat. Immer up tu date , möglichst überall und zu jeder Zeit erreichbar sein.

 

Leider nehmen wir uns nicht mehr die Zeit, um zu überprüfen, warum so viele unterschiedliche Informationen veröffentlicht oder bewusst gestreut werden.

 

Intuitives Wissen

 

Als Kind haben auch Sie intuitiv gelernt. Es war Ihnen unmöglich die Bedeutung der Wörter zu verstehen und dennoch spürten Sie ihre Bedeutung. Sie nahmen die Mimik und den Klang der Stimme wahr.

 

Wir alle haben eine Sprache gelernt und diese entsprechend unseres Entwicklungsstandes, verstanden was gemeint war. Bevor wir eingeschult wurden, konnten wir sprechen.

 

Nach der Einschulung wurde es mit jedem Jahr schwieriger. In einem Leistungssystem in dem kaum Tolleranzen eingebaut sind kommt einfach keine wirkliche Freude auf.

 

Viele Lehrer sehen das Potenzial ihrer Schüler, sind aber mit den gesetzlichen Vorgaben die Sie in ihren Entscheidungen hemmen, im großen und Ganzen unzufrieden.

 

Inneres Wissen

 

Um an unser inneres Wissen zu gelangen sollten wir alle Thesen und all unsere Wahrheiten immer wieder in Frage stellen und überprüfen, ob sie uns noch dienlich sind.

 

Frei nach dem Motto: Es könnte ganz anders sein als ich glaube, denn Glaube heißt niemals wissen. Klingt paradox, ist es aber nicht.

 

Durch das in Frage stellen, also quer zu denken, beginnt das Gelernte Wissen sich mehr und mehr mit unserem inneren Wissen zu verbinden.

 

Querdenken fördert die Kreativität und macht Spaß. Es gibt unzählige Lösungen und Wege, die zum Ziel, zu Ihrem Ziel führen. Übrigens, Querdenken funktioniert auch bildlich.


Einige bleiben auf der Strecke"Siemens-Chef für Grundeinkommen

Montag, 21. November 2016

 

Um den digitalen Wandel abzufedern, plädiert Siemens-Boss Joe Kaeser für eine bessere soziale Absicherung in Deutschland. Seine Begründung: Einige würden mit der Geschwindigkeit der Welt nicht mehr mitkommen.

 

Die gute Nachricht: Die Digitalisierung der Wirtschaft wird in Deutschland unterm Strich zunächst wohl kaum Jobs kosten. Die schlechte: Viele Menschen werden sich einen neuen Beruf suchen müssen.

 

Siemens-Chef Joe Kaeser plädiert deshalb für ein Grundeinkommen.

 

Es würden absehbar "einige auf der Strecke bleiben, weil sie mit der Geschwindigkeit auf der Welt einfach nicht mehr mitkommen", sagte er auf dem "SZ"-Wirtschaftsgipfel. Auf sie warten könne man jedoch nicht, dann würden Deutschland und Europa verlieren. Also müsse die Gesellschaft dafür sorgen, dass diese Menschen versorgt seien. Diese müssten sehen, dass da "einer da [ist], der hilft mir". Deshalb werde "eine Art Grundeinkommen völlig unvermeidlich sein", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" den Siemens-Chef.

 

Das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit hatte Mitte November eine Studie vorgelegt, der zufolge in Deutschland bis zum Jahr 2025 rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze wegfallen, zugleich aber rund 1,5 Millionen neu entstehen. Dabei wurden erstmals auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Dienstleistungsbranche berücksichtigt.

 

Vor allem Facharbeiter betroffen

 

Mit Jobverlusten rechnet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vor allem im produzierenden Gewerbe. "Da wird es ein großes Minus geben. Aber da haben wir schon jetzt große Fachkräfteengpässe. Dieses Problem wird durch die Wirtschaft 4.0 eher abgemildert", so IAB-Arbeitsmarktforscher Enzo Weber. Betroffen seien weniger Hilfskräfte, von denen gebe es ohnehin nicht mehr so viele, sondern vor allem der klassische Facharbeiter, etwa in der Maschinensteuerung.

 

Bei dieser Gruppe steige mit dem Einzug sich selbst steuernder digitaler Systeme und Roboter in den Fabrikhallen vorübergehend das Risiko, arbeitslos zu werden. Viele müssten sich umfassend fortbilden, um einen neuen Job zu finden, sagte Weber. Hier sei neben den Unternehmen auch die Arbeitsmarktpolitik mit entsprechenden Aus- und Fortbildungsangeboten gefordert.

 

Quelle: n-tv.de , jga/dpa

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Irdischer Schutz, Copyright

Irdischer Schutz, Copyright, GEMA, Gebrauchmuster, Patent oder kosmischer Schutz

 

Als ich 1994 anfing mein Buch - Die Lichtpyramide - zu schreiben, setzte ich mich mit der Frage auseinander, ob ich es mit Copyright versehe. Dies ist die übliche Form um unerlaubtes kopieren zu unterbinden. Doch bietet diese doch so gängige Form keine wirkliche Sicherheit. Mir wurde deutlich, das der Wunsch nach besagter Sicherheit auf der Angst beruht nicht erfolgreich zu sein und somit finanziellen Schaden davonzutragen.

 

Doch gerade unter diesem Angstbewusstsein wird diese Gefahr sehr groß. Mein Buch erhielt kein Copyright, weil ich die Überzeugung vertrete das es kein Eigentum an geistiger Energie geben kann. Jeder Mensch hat Zugriff auf dieses kosmische Wissen, einige holen es bewusst in diese Ebene damit anderen der Zugriff über Bücher, Tonträger und Filme zuteil wird. Ein Dienst im Sinne des Ganzen.

 

Der nächste Schritt war die Erstellung von Tonträgern und diesen obliegt als Schutz das GEMA Siegel. Doch auch hier blieb ich mir treu und schloss mich nicht der GEMA an. Und siehe da, ich traf einen Komponisten der mir berichtetet das von ihm ganze CDs kopiert wurden und im Ausland hergestellt, auf den Deutschen Markt gelangten. Die beklagte Firma habe darauf verwiesen Lizenzrechte zu erwerben. Die gepresste Serie sei aber fehlerhaft und werde vom Markt genommen.

 

Soweit die Sicherheit der GEMA. Ich fing an Energieträger in Form von Platten zu erstellen. Hier ist ein Gebrauchsmusterschutz üblich. Bei mir nicht. Als nächstes fing ich an Lichtpyramiden-Modelle zu bauen. Auch hier, üblicher Schutz Gebrauchsmuster oder Patent. Hier setzt mein Wissen ein, welches Bestätigung fand. Es gibt einen kosmischen Schutz.

 

Jeder Mensch der sich frei unter die übergeordnete Führung begibt und im Sinne des Ganzen seine Arbeit aufnimmt, ist geschützt und wird durch das Universum versorgt. Ein irdischer Schutz aus dem Angstbewusstsein verschließt diese Art der Versorgung. Wer den Ausgleich in Form von Geld, gleich der physische Ausdruck von Liebe, nicht erbringen möchte wird immer eine Kopie erhalten. So fehlten bei der Lichtpyramiden-Energieplatte bestimmte Frequenzen die nicht kopiert wurden. Das Lichtpyramiden-Modell hatte eine viel gröbere Schwingung und wurde nicht aktiviert. Tonträger erhalten nicht das Energiefeld der Meditationen und Vorträge, wenn sie kopiert werden. Dennoch freue ich mich, wenn kopiert wird, weil viele Menschen so von mir, besser uns und unserer Arbeit erfahren.

 

Doch es geht weiter. Einige Medien, sogenannte Channels, versuchten sich Channelrechte eines Geistwesens schützen lassen. Es ist schon toll was sich unser eingeschränktes Bewusstsein alles einfallen lässt, um Versorgung und Anerkennung zu erhalten. Freier Geist gebunden an einen Menschen, weltweit. Nur schön das Geistwesen einen freien Willen haben und aussuchen können mit wem sie in Kontakt treten möchten.

 

Wäre da nicht der Göttliche Wille, der ganz anders ausschauen kann als wir es uns vorstellen können. Er sucht aus und treibt die Kontrahenten vor Gericht. Doch wie soll ein Gericht entscheiden, wenn es nicht einmal die Existenz von Geistwesen anerkennt. Somit wird der Name eines Geistwesens geschützt, ein irdisches Prinzip. Verändert man die Schreibweise so ist auch dieser Schutz außer Kraft gesetzt und das Wesen kann sich immer noch mit seinem Namen melden. Nun stehen wir mit verschiedenen Geistwesen, die sich durch Margret melden, in Kontakt, auch Kryon, eine Wesenheit deren Name geschützt ist.

 

Er machte deutlich das sich hier noch einmal die Situation der Glaubenskriege wiederhole, um sich dann ganz zu lösen. Auch damals ging es darum, das es eine absolute Wahrheit gibt um die gekämpft wurde und die in einer Religion verankert war, der eine Person vorstand. Doch machte er deutlich, das er auswählt welchen Kanal, gleich Medium oder Channel, er nutzt um Informationen auf diese Ebene zu tragen. Soweit ich erfuhr hat der Prozess der geführt wurde um die geschützte Wesenheit Ramta keinen Gewinner hervorgebracht. Vielleicht geht es nicht ums Recht haben sondern, um einen bedingungslosen Dienst im Sinne des Ganzen.

 

Autor: Fritz Henke  1997


Abhängigkeiten

Viele Mensche haben Angst vor Abhängigkeiten und in Abhängigkeit zu geraten. Abhängig zu sein von einen Menschen, abhängig zu sein von Maschinen, von Medikamenten, von Drogen.

 

Kein Mensch fühlt sich Abhängig von Nahrung, von Sonne, von Liebe. Demnach gibt es einen Unterschied geben und ich glaube der liegt im unserem denken.

 

Abhängigkeiten werden durch Gedanken manifestiert. Unsere Materie kann keine Abhängigkeit schaffen. Sie kann nicht denken und bietet lediglich Hilfe. Erst der Mensch entscheidet ob er sich Abhängig fühlt.

 

Er entscheidet ob er sich Abhängig von seinem Chef fühlt.

 

Der Unternehmer entscheidet ob er sich Abhängig von seinen Kunden fühlt.

 

Die Hausfrau entscheidet ob sie sich abhängig von ihren Partner fühlt. Niemand ist wirklich Abhängig, jeder trifft die Entscheidung sich Abhängig zu fühlen.

 

Er hätte auch die Möglichkeit sich dafür zu entscheiden, die Hilfe zu sehen. Mit der Zeit wächst das Vertrauen und die Abhängigkeiten lösen sich. Freiheit beginnt. Freiheit im denken und handeln.

 

In unserer Tätigkeit ist mir aufgefallen das gerade Menschen die Angst vor einer Abhängigkeit haben oftmals Abhängigkeiten suchen oder eingehen. Es sind Mensche die andere Menschen höher stellen oder erniedrigen um sich höher zu stellen. Es ist menschliches denken aber nicht die Wirklichkeit. Autor: Fritz Henke


Klimawandel-Verschiebung Erdachse

Vor gut 7 Jahren fiel mir auf, dass das Sonnenlicht heller und weißer wurde. Der Lichtschutzfaktor bei Sonnencreme und der UV-Schutz bei Sonnenbrillengläsern wurden angehoben. Letztere gab es auch in dunkleren Farben. Es schaut aus, als ob unser Raumschiff Erde ganz vorsichtig begonnen hat, seine Achse gerade zu stellen und es bemerkte scheinbar niemand. In den letzten zwei Jahren veränderte sich der Sonnenlauf kontinuierlich. Anfangs fiel es mir beim Wässern unseres Gartens auf, später bemerkte ich, dass Zimmer, die zuvor kaum Sonnenlicht bekamen, mehr Sonnenlicht erhielten. Die Zimmer, die südlicher ausgerichtet sind, hatten jetzt weniger Sonneneinstrahlung. Auch fiel mir auf, dass die aktuellen Ozonwerte nicht mehr gemeldet werden. Inzwischen zeigt sich auch beim Fernsehen, dass etwas nicht stimmt. Die Sendestärke von Astra 1. liegt inzwischen bei ca. 58 Prozent.


Natürlich hat die geänderte Sonnenlaufbahn Einfluss auf unser Klima. Durch die aufrechte Erdachse müsste sich der Äquator ein wenig nach Norden verlagert haben. Kontinentalplatten, die in der Vergangenheit sehr warm waren, kühlen etwas ab und andere erwärmen sich langsam. Dass die unterschiedlichen Luftmassen zu einer Thermik führen, in der Stürme entstehen, ist etwas ganz Natürliches. Auch die punktuellen sehr starken Gewitter und Niederschläge stehen meiner Meinung nach damit in Verbindung. Doch sollte man bei den Wassermassen, die vom Himmel fallen, mit berücksichtigen, dass die Pole und Gletscher sehr viel Wasser freisetzen und dieses zum Teil in der Atmosphäre aufgenommen wurde.


Hat unser Raumschiff Erde seine neue Position eingenommen und sind die Luftmassen austariert, wird sich das Wetter beruhigen. Im Moment sieht es so aus, dass der Mittelmeerraum sich leicht abkühlt. Die Niederschläge haben dort zugenommen und im Winter schneit es häufiger. Bei uns ist es wärmer geworden und die Jahreszeiten verwischen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass wir in Äquatornähe kommen. Die letzten Sommer waren zwar kühler, doch ist die Sonnenstrahlung sehr viel intensiver geworden. Zu beachten wäre auch der neue Kühlschrank im Norden. Die Nordsee hat sich durch die Eisschmelze nicht nur im skandinavischen Bereich stark abgekühlt. Die Luftströmungen aus Norden tragen somit sehr viel kühlere Luft in unser Land. So herrschten innerhalb der Republik teilweise 10 Grad Temperaturdifferenz zwischen Nord - und Süddeutschland.
Die gleichmäßigere Sonneneinstrahlung wird dazu führen, dass sich insgesamt die Temperaturen auf der Erde mehr ausgleichen aber höher sein werden, als gewohnt. Das extreme Temperaturgefälle von über 50 Grad plus bis über 50 Grad minus auf unserem Planeten wird sich verringern. Die höhere Temperatur wird sicherlich dazu führen, dass ein Großteil des Schmelzwassers unserer Pole in der Atmosphäre gebunden werden kann. Wir müssten dann eine höhere Luftfeuchtigkeit bekommen, die sich über die ganze Erde erstreckt. Geht man davon aus, dass es Bereiche wie die jetzigen Pole gibt, die keine Luftfeuchtigkeit haben, so muss es nicht so schlimm werden, wie einige befürchten. Die Vegetation und auch die Tierwelt werden sich verändern. Erste Anzeichen sind schon zu sehen. Bei uns im Garten blühten diesen Sommer einige Sträucher zweimal und Erdbeeren konnten wir auch zweimal ernten. Auch leben viele unterschiedliche Eidechsenarten bei uns. Doch bin ich zuversichtlich, dass es kein Weltuntergang ist. Wir werden uns, wie auch die Pflanzen und Tiere, auf neue Bedingungen mit der Erde einstellen müssen. Dies kann für alle von Vorteil sein, auch wenn wir diesen Vorteil noch nicht sehen. Bereiche wie die Wüste haben sich über einen langen Zeitraum erholen können und Sonnenlicht getankt. Inzwischen bildet sich in der nördlichen Wüste Vegetation. Andere Bereiche unserer Erde sind aus Unwissenheit wie auch aus Profitgier aus einem Gleichgewicht gebracht worden. Es mag sein, dass solche Flächen eine Erholungsphase erhalten. Darin könnte der Nutzen liegen.


Ich sehe die Erde als einen lebenden Organismus, der uns Menschen dienlich ist und uns versorgt. Unsere Körper bestehen aus den Bestandteilen der Erde. Alles, was wir auf der Erde im Stande sind hervorzubringen, besteht aus den Rohstoffen, die uns die Erde zur Verfügung stellt. Dieser Organismus, den wir Erde nennen, hat seine Position verändert. Dies führt zu Auswirkungen, die wir nicht wirklich überblicken, geschweige denn hochrechnen können. Leider richtet der Mensch immer noch in einem großen Maße seine Aufmerksamkeit auf so manches Horrorszenario. Es ist für uns Menschen eine herausfordernde Zeit, eine Zeit des Wandels, der Veränderung, nicht aber des Untergangs. Unsere Erde ist intelligent genug und so versucht sie immer wieder ein Gleichgewicht herzustellen, welches wir Menschen aus Unwissenheit verschoben haben. Doch sind und bleiben wir verantwortlich für unser Tun und Handeln.


  • Wie konnte sich die Erdachse verschieben?

Die Erdachse ist nun mal keine feste Konstruktion, sondern basiert auf Zentrifugalkräften, die sich im Laufe der Jahrmillionen immer wieder verändert haben. So ist heute das Gesicht unseres Planeten ein anderes. Kontinente haben sich verschoben und veränderten das Gravitationsfeld. Gebirgsketten haben sich gebildet, Vulkane beförderten große Mengen an Gestein an die Oberfläche. All das hat sicherlich Einfluss auf die Gravitation unseres Planeten.


Doch leider hat auch der Mensch, der sich nach wie vor für weise erachtet, Fehler gemacht. Die Auswirkungen des Kohle-, Öl- und Gesteinsabbau, um nur einige zu nennen, beginnen sich zu zeigen. Nicht nur das Ruhrgebiet ist kilometertief untergraben. Dies führt zu gewaltigen Gewichtsverlagerungen, denn die leeren Stollen werden nicht gefüllt. Gleiches gilt für das abpumpen von Öl, welches in Jumbotankern auf die andere Seite der Welt gebracht wird. Flüsse wurden begradigt, umgeleitet und Mammutstauseen sind entstanden. Der größte Stausee (ca. 700 km lang und 180 m hoch) ist in China in Betrieb genommen worden und er ist noch nicht vollgelaufen. Ich kann mir vorstellen, dass hier ein unmittelbarer Einfluss bestehen kann. Durch das Abschmelzen der Pole geschieht eine weitere gigantische Gewichtsverlagerung. Wasser, welches zuvor im ewigen Eis gebunden war, fließt ab.


Vielleicht sind die Dinosaurier ausgestorben, weil sie sich an wenigen Orten explosionsartig vermehrten und rigoros die Pflanzen - und Tierwelt zerstörten. Durch die Gewichtsverlagerung veränderte sich die Erdachse, welches zu einer Eiszeit führte. Es braucht also keinen Kometen. Inwieweit unterirdische Atomtests zur Verschiebung der Erdachse beigetragen haben können möchte ich nicht erörtern.
Im Moment geht es scheinbar nur um den CO 2 Ausstoß.


Ein Hauptverursacher scheint das Auto zu sein. Doch Apfelschorle, viele Mineralwässer, Sprudel in allen Farben bis hin zu Cola und des Herren Lieblingsbräu – Bier -, werden mit CO2 versetzt, damit sie haltbar bleiben. Die Nahrungsmittelindustrie setzt große Mengen CO2 zur Schockfrostung ein. Dass Flugzeuge, Brummis und Industrieanlagen einen sehr hohen CO2 Ausstoß haben, ist bekannt. Wenn ich mir unsere nicht mehr ganz heile Welt anschaue, so leben heute über 6 Milliarden Menschen auf unserem Planeten. Auch wir Menschen stoßen wie die Tiere CO2 aus. Ein Gas, welches zum Leben auf der Erde dazugehört, denn ohne CO2 würden die Pflanzen und Bäume keinen Sauerstoff produzieren.


Leider hat der Mensch aus niedrigen Beweggründen und Gewinnstreben die Waldgebiete dezimiert und selbst im Tropischen Regenwald verheerende Schäden hinterlassen. Darüber hinaus wird Fleisch in Mengen produziert, die weder unserer Gesundheit noch dem Klima dienlich sind. Der größte Teil der Tiere wird nicht mehr artgerecht ernährt und gehalten. So entstand ein Gülleproblem, welches einige Flüsse und Seen zum kippen brachte. Unsere Ostsee ist dadurch in einen äußerst bedenklichen Zustand geraten. 

  • Massentierhaltung und Vogelgrippe

Als etwas sehr Verwerfliches sehe ich das Töten von hunderttausenden Vögeln, die in den industriellen Zuchtbetrieben heranwachsen und gekeult werden, weil das Vogelgrippevirus bei wenigen Vögeln nachgewiesen werden konnte. Sie zeigten jedoch noch keine Krankheitsanzeichen. Die Angst der Menschen treibt seltsame Blüten. Wo bleibt die Achtung vor dem Leben, welches uns anvertraut wurde? Selbst ein Menschenleben ist in einigen Ländern unserer Erde mehr oder weniger wertvoll. Doch glaube ich nicht, dass wir Menschen dieses Szenario erleben würden, wenn ein Virus hoch ansteckend und aggressiv einen Teil der Menschheit befallen hätte. Vielleicht ist der Mensch mit Abstand das gefährlichste Tier auf Erden, weil er aus der Angst, der Unwissenheit agiert.

  • Doch was können wir tun, um die blaue Erde, unseren Planeten, zu erhalten?

Es braucht nicht viel, woran wir uns erinnern sollten. Ein Miteinanderleben wäre ein riesiger Schritt. Unmerklich ist ein Großteil der Menschheit zu Einzelkämpfern geworden, die ums Überleben kämpfen. Einen Kampf, den sie niemals gewinnen können, weil sie immer verlieren und ihren Körper zurücklassen werden. Macht und Gewinnstreben haben langsam und beständig zur Trennung von Religionen, Menschen, Familien und Ländern geführt. Macht und Gewinnstreben sind die Garanten der Angst, der kleinen Persönlichkeit eines Menschen, der sich vom Vertrauen abgewandt und keinen Bezug mehr zu sich hat. Mangelndes Vertrauen führt zur Kontrolle, zur Überwachung und zum Aufrüsten. Alle Kriege sind aus Macht und Gewinnstreben eingefädelt worden.

  • Regionaler Kreislauf

Ein Miteinanderleben heißt auch, im Einklang mit dem uns anvertrauten Planeten zu leben. Ich glaube es täte uns gut, wenn wir uns wieder mehr aufeinander einlassen würden und uns regional orientieren. Das heißt, regional nicht mehr anzubauen, als benötigt wird und nicht mehr Tiere artgerecht zu halten, als verzehrt werden. Wenn kleinere Tierbestände regional aufgebaut würden, würde es nie mehr zu Keulungen von hunderttausenden Vögeln kommen. Die Landwirte würden vielleicht wie in der Vergangenheit verschiedene Arten von Tieren halten und auch verschiedene Sorten von Gemüse, Getreide und Obst anbauen. Ein ökologischer Kreislauf könnte dadurch beginnen, der sich versorgt und nicht zerstört. Viel weniger Brummis wären auf Achse, um die Monokulturen quer durch Europa zu fahren. Und wenn dann wirklich Tiere erkranken oder durch Witterungseinflüsse wie auch Tierbefall Getreide, Gemüse und Obst geschädigt werden, ist immer noch der Landwirt versorgt und nicht gleich Pleite, weil sein Schweinebestand stirbt oder das Getreide verregnet ist. Verändert sich unser Konsumverhalten beim Fleisch, so hat das Auswirkungen auf die Tierhaltung. Wir haben durch den Wunsch nach billigem Fleisch zur Massenhaltung beigetragen.

  • Menschliche Perfektion

Was ist geschehen mit der Arten- und Sortenvielfalt der Pflanzen? Auch hier haben Wissenschaftler geglaubt, etwas Besseres zu erschaffen, weil sie die Perfektion der Schöpfung nicht mehr sehen konnten. Die Perfektion, durch die menschliche Brille betrachtet, hat wiederum nur zur Trennung beigetragen. So werden teilweise natürliche Gerüche, Farben und der natürliche Geschmack schon als unnatürlich wahrgenommen. Fleisch wird unter besonderem Licht präsentiert, Lachs ist eingefärbt, damit er lachsfarben ausschaut. Fertiggerichte sind zu einem großen Teil mit Geschmacksverstärkern versehen und auf so manchem Örtchen duftet es chemisch nach Lavendel, Zitrone oder Meeresprise. Viele Menschen sind zu Hygienefanatikern geworden. Die Kosmetikindustrie bietet den passenden Duft, das passende Deo und auch die passende Waschlotion an, damit alles schön keimfrei ist. Dass dies unser Immunsystem schwächt und zu Allergien führen kann, beginnen wir heute zu erahnen. Vieles wurde durch unser Denken genormt und in Größen und Gewichtsklassen eingeteilt. Ein Maßstab für appetitlich wurde erstellt und er ist mit Pestiziden, Kunstdünger und Treibhäusern, in denen Pflanzen in einer Nährflüssigkeit stehen, aufrecht zu halten. Doch einige Wissenschaftler gehen weiter und manipulieren das Erbgut der Pflanzen. Der Widerstand der Bevölkerung wird ignoriert. Gleiches gilt für Tiere, die genmanipuliert zu Fleisch - und Milchfabriken verkommen. Doch warum? Weil die Perfektion der Schöpfung nicht mehr erkannt wird.

  • Jeder Eingriff in unser Ökosystem Erde hat Konsequenzen, derer wir uns oftmals nicht bewusst sind. Inzwischen sind sie aber mehr als sichtbar und wir sollten schleunigst andere Wege finden, als ausschließlich über den CO2 Ausstoß von Autos zu diskutieren. Ein Miteinanderleben beinhaltet auch Wertschätzung füreinander und für die Natur, so wie sie uns geschenkt wurde. In der Natur zeigt sich das Gleichgewicht. Sie versucht immer wieder auszugleichen, was der Mensch verschoben hat, in unserem Fall sogar die Verschiebung der Erdachse. Die freilebenden Tiere fressen niemals mehr, als sie benötigen. Die Spezies Mensch bildet auch da eine Ausnahme, eine Ausnahme, auf die wir nicht stolz sein müssen.
  • Erderwärmung und Funkwellen

War vor einigen Jahren das Handy noch Ausdruck von Reichtum und nur in der Oberschicht, der sogenannten High Society zu finden, so ist es heute schon in den Grundschulen zuhause. Das Handy hat in wenigen Jahren einen globalen Siegeszug mit nicht überschaubaren Risiken erfahren. Bisher wehren sich noch die Netzbetreiber und Handyhersteller, Todesfälle und Gehirntumore durch die Nutzung eines Handys anzuerkennen. Doch wurden die Sendeleistungen neuerer Geräte weiter gedrosselt. Das Handy ist schon lange kein Telefon mehr, sondern ein Multifunktionsgerät geworden. Die Erweiterung der neuen Technik erforderte neue und vor allem wesentlich mehr Sendetürme. Schließlich braucht die Internetnutzung und das Senden von Bildern per Handy ein dichteres Netz, um die große Datenmenge zu verarbeiten. Doch mal ehrlich, brauchen wir Internet, MP3 und Fotoversand auf dem Handy, wenn doch schon fast jeder Haushalt über einen PC oder ein Notebook verfügt? Sicherlich ist es schön, die Möglichkeiten auf einem Handy nutzen zu können. Doch auf wessen Kosten geschieht dies? Handywellen, wie alle elektromagnetischen Felder, die unseren Planeten umgeben, haben eins gemeinsam, sie heizen. Die Programmvielfalt per Satellit, das GPS mit seinen vielen Satelliten, kabelloses DSL und wo immer Funkwellen genutzt werden, sie haben alle eins gemeinsam, sie strahlen elektromagnetische Wellen ab. So sehe ich durchaus einen Einfluss von elektromagnetischer Strahlung auf unser Wohlbefinden und auch auf unser Klima.

  • Alternative Energien

Die Auslastung unserer Kraftwerke ist nachts nicht gewährleistet und so gibt es Billigstrom nach 22 Uhr. Die industrielle Produktion, die auf Maschinenauslastung setzt, führte Schichtarbeit ein. Ein Umdenken wäre hier sehr sinnvoll und würde die Arbeiter und unsere Umwelt schonen. Nehmen wir einmal an, es würde dem menschlichen Rhythmus entsprechend tagsüber und mit weniger Maschineneinsatz produziert. Wäre dann der Wettbewerbsvorteil dahin? Dadurch, dass Überproduktionen noch unter Preis verramscht werden und sich eine Reparatur nicht mehr lohnt, ist eine Schieflage entstanden. Wenn Arbeit wieder bezahlt würde, könnten auch höhere Preise gezahlt werden. In der Stromversorgung tagsüber sollte ein großer Anteil Photovoltaikstrom genutzt werden. Die nächtliche Versorgung wäre zu einem großen Teil durch Wind- und Wasserkraft wie auch Unterwasserturbinen, die die Gezeiten der Küste nutzen, zu decken. Es ist auch denkbar, leise Windräder oder Turbinen im Einfamilienhaus in die moderne Architektur mit einzubeziehen. Durch die produzierte Energie vor Ort bräuchte sehr viel weniger Energie - gleich Strom - aus dem Kraftwerk zugekauft werden. Im Moment werden alternative Energien zur Stromerzeugung noch von den Stromanbietern vermarktet.

  • Die Kosten des Ökostroms trägt die Allgemeinheit.

Doch auch beim Gas gibt es Alternativen. Schon vor der Nutzung von Erdgas gab es das sogenannte Stadtgas. Heute wird mit Biogas experimentiert und ich kann mir vorstellen, dass es eine gute Sache ist, um CO2 umzuwandeln. Die Anzahl der Kraftwerke kann dadurch generell gesenkt werden. Marktorientiert produzieren heißt für mich in erster Linie, regional den Bedarf zu decken, dann bundesweit, europa- und dann erst weltweit. Gravierende Verschiebungen sind entstanden. So begann nach Zeiten der Firmenpleiten Deutschland zum Exportweltmeister aufzusteigen. Die Kaufkraft anderer Länder ermöglichte es, Großunternehmen in Deutschland zu überleben. Dennoch wurde und wird weiterhin Stellenabbau betrieben, um Arbeitsplätze zu niedrigeren Einkommen zu sichern. Dieses ist aus meiner Sicht weder moralisch, wirtschaftlich, noch ökologisch zu vertreten. Am Standort produzierte Waren sollten vor Ort gut bezahlte Arbeitsplätze sichern. Ein guter Verdienst sichert den Konsum im Land, so dass ein Kreislauf entsteht, der sehr ökologisch ist. Güter, die weltweit hin und her geschoben werden und immer größere Hafenanlagen, Flughäfen und Autobahnnetze brauchen, sind in Zeiten einer Klimaveränderung sicher nicht zu vertreten.

 

So wünsche ich mir, dass Sie lieber Leser, sich Gedanken machen, was sie verändern möchten. Schließlich sind wir mündige Bürger und brauchen nicht warten, bis uns vorgeschrieben wird, was wir zu verändern haben. Autor: Fritz Henke


Der Ausstieg aus der Kernenergie ist beschlossen.

Neue Braunkohlekraftwerke, die ihr CO2 in die Tiefen unserer Erde pressen,

 

zeigen da alles andere als Weitsicht.

Windparks in der Nordsee? Warum werden sie nicht unter Wasser als Gezeitenkraftwerk eingesetzt? Seit vielen Jahren wird ein Gezeitenkraftwerk in Schottland betrieben. Der Wirkungsgrad ist sehr viel höher als berechnet. Die Unterwasserturbinen brauchen nicht die Ausmaße eines Windrades. Sie sehen eher aus wie Flugzeugturbinen. Wasser ist träge, es bewegt sich langsam aber mit ungeheurem Druck durch die Turbine und das gleich zweimal. Das Wasser fließt hinein und zurück.

 

Doch sollte meiner Meinung nach die Maxime dahin gehen, Strom da zu erzeugen, wo er gebraucht wird. Das wäre am Haus oder beim Betrieb. Strom wird teuer, wenn er auf Privatdächern produziert und ins nächstgelegene Kraftwerk eingespeist wird. Der Produzent erhält einen guten Preis für seinen gelieferten Strom. Seine Anlage wird mit günstigen Krediten subventioniert. Die Zeche zahlt der Verbraucher. Allerdings brauchen die Kraftwerksbetreiber nicht investieren und die Anlagen warten.

 

In dem Moment, wo es sich rechnet, die Privatanlagen selbst zu nutzen und der Strom auch länger gespeichert werden kann, würde dies Sinn machen. Stromverluste, die auf den langen Einspeisewegen entstehen, blieben aus und es würde nur das an Strom vom Netzanbieter zugekauft, was benötigt wird.

 

Windkraft versorgt auch heute noch abgelegene Häuser oder Farmen mit Strom. Doch haben neue Windkraftanlagen, die für Ein- und Mehrfamilienhäuser geeignet sind, nichts mehr mit dem südländischen Flair damaliger Windräder gemeinsam. Die neuen Anlagen lassen sich in die Architektur eines Hauses oder einer Siedlung integrieren.

Schon die alten Plantagen am Mississippi waren so ausgerichtet, dass der kühle Wind des Flusses durch eine lange Baumpromenade zum Haus geleitet wurde. Die Fenster sind so angeordnet, dass durchgelüftet werden kann. Heute gibt es verschiedene Antriebstechniken, um die Windenergie zu nutzen. In Siedlungen ist es wichtig, dass sie fast geräuschlos arbeiten.

 

Einst haben die Satellitenschüsseln die Gemüter bewegt. Und heute? Niemand wünscht sich noch die alten Antennenbäume zurück.

So hoffe ich, dass wir im Jahr 2022, wenn kein Atommeiler mehr am Netzt ist, wirklich nichts vermissen, weil wir sehr viel dazu gewonnen haben. Wir in Deutschland haben das Zeug dazu, auch hier eine Vorreiterposition einzunehmen, die weit mehr Arbeitsplätze sichert als die Atomindustrie.

    

Autor: Fritz Henke 05.08.08


Ich kann Radioaktivität fühlen.

Es war auf der Heimreise von Norwegen über Schweden, als ich mit meiner Familie durch dicht bewaldete Strassen Richtung Göteborg unterwegs war. Ein sehr unangenehmes Gefühl, welches für mich absolut neu war, erfüllte mich in einem Waldgebiet in der Nähe von Göteborg. Es gab bis dahin nichts Vergleichbares für mich. Wir fuhren weiter und die Strasse machte eine Linkskurve, als ich die Kuppel eines Kernkraftwerkes sehen konnte. Obwohl mir klar war, dass wir soeben durch eine, sagen wir einmal leicht radioaktive Wolke gefahren sind, blieb ein Restzweifel.

 

Viele Jahre später wachte ich morgens auf und da war es wieder, dieses mir nicht unbekannte Gefühl. Es gab keinen sichtbaren Grund dafür und ich stand auf und fuhr zur Arbeit. Die erste Meldung in den Nachrichten an diesem Tag war das Reaktorunglück in Tschernobyl. Von nun an konnte ich wie ein Geigerzähler die Erhöhung und die Abnahme der Strahlenbelastung in der Atmosphäre im Laufe des Tages wahrnehmen. Und ich war sehr viel schneller und präziser darin, als alle Rundfunkanstalten. Doch stimmte die Berichterstattung in den Medien nicht immer mit meiner Wahrnehmung überein. Auch spürte ich sehr genau welche Lebensmittel weniger und welche sehr hoch mit Radioaktivität belastet waren. Es waren nicht nur Lebensmittel, sondern auch Stadtteile die eine unterschiedliche, sagen wir ruhig Strahlung abgaben. Trotz alle dem gab es bei mir keine Panik oder Angst.

 

Im Laufe meines Lebens kam ich, wie auch alle Menschen, immer wieder mit Radioaktivität in Kontakt. Der einzige Unterschied liegt lediglich darin das ich es fühlen kann. So scheute ich mich nicht einen aufgestellten Informationscontainer über Kernenergie in der Innenstadt zu betreten. Auch hier spürte ich schon vor dem betreten Radioaktivität. Drinnen knisterten Geigerzähler und den Besuchern wurde erklärt, dass es sich dabei um die natürliche Radioaktivität, die sich in der Atmosphäre befindet, handelt. So etwas gibt es, aber die kann ich, Gott sei dank, nicht fühlen, denn es gibt einen Unterschied zwischen natürlicher und von Menschen geschaffener Radioaktivität. Gleiches gilt für natürliche Hochspannung die sich in Gewittern entlädt und von Menschen geschaffener Hochspannung. Und dann gibt es noch die Ausstrahlung von Angst. Diese Strahlung ist  nach meinem Empfinden dem Energiefeld der irdischen Macht sehr ähnlich.

 

Seit den Demonstrationen in Stuttgart gegen die Deutsche Bahn wird von Planungssicherheit gesprochen. Planungssicherheit kann aber nur entstehen, wenn die Bürger vorher mit einbezogen werden bei Projekten, die einen grundlegenden Einfuß auf ihr Umfeld oder ihr Leben haben. Die Debatte über längere Reaktorlaufzeiten bei uns in Deutschland gehört dazu.

 

Radioaktivität hat einen Einfluss auf unserer Leben. Sie kann das Erbmaterial von Pflanzen, Tieren und natürlich auch von uns Menschen, schädigen. Der Schaden der durch längere AKW Laufzeiten entstehen kann ist in keiner Weise zu überblicken. Und ich finde es fehlt eine wirkliche Haftung. Wer kann überhaupt für verstrahlte Böden, Pflanzen, Tiere und Menschen eine Haftung übernehmen? Die Betreiber von Atomkraftwerken leugnen noch immer den Zusammenhang von Strahlung und Leukemiefällen, insbesondere bei Kindern, in der Nähe eines Atomkraftwerks.

 

Planungssicherheit brauchen auch die Bürger dieses Landes, die mehrheitlich den vereinbarten Ausstieg aus der Atomkraft wünschen. Mag sein, dass unsere Kanzlerin das noch nicht so sieht oder sehen will, wenn sie die Meinung vertritt, dass sie als Atomkanzlerin mehrheitlich vom Volk gewählt wurde und somit ohne die Zustimmung des Bundesrates einen beschlossenen Vertrag aufkündigen kann.

 

In den letzten Jahren hat sich etwas sehr positives verändert. Die Bürger setzen sich friedlich für ihre Ziele ein und unsere Rechsprechung entscheidet immer häufiger im Sinne der Bürger. Die Mehrheitsverhältnisse  der Parteien haben sich stark verändert, so dass ein Alleinherrschen nicht mehr möglich ist. Und nun geht noch das Volk auf die Strasse, weil es miteinbezogen werden möchte in Entscheidungen, die unmittelbar ihr Leben beeinflussen. Wir stehen sozusagen vor einem Quantensprung für ein neues Miteinander zwischen den Volksvertretern und uns, den Bürgern des Landes.

 

Ich glaube in Zukunft gibt es Planungssicherheit nur, wenn alle Bürger miteinbezogen werden und diese kann niemals eingeklagt werden. Es sollte das Recht auf Planungssicherheit jedem auf der Erde lebenden Geschöpf zustehen.

 

Planungssicherheit, die es auch beim beschlossenen Atomausstieg gab, wird gerade ausgehebelt.

Heute spricht man von einer Brückentechnologie wenn es um Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken geht. Zwar wurde in Deutschland im Jahre 2000 der Atomausstieg vertraglich beschlossen. Wohlweislich sollte dies nicht über Nacht und für alle 17 AKWs in Deutschland gelten. Entsprechend dem Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD würde der letzte der derzeit 17 deutschen Meiler 2022 abgeschaltet, also in 14 Jahren vom Netz gehen. Schon heute sind wegen Mängel und Revisionen bis zu 6 AKWs vom Netz. Und dennoch gibt es einen Stromüberschuss.

 

Ohne weiteres wäre es auch weiterhin möglich, den Stromverbrauch um einen ganz erheblichen Teil zu senken und das ganz ohne drastische Einschränkungen. Schauen wir einmal zur Autoindustrie. Auf politischen Druck setzt sie gerade etwas um, was vor kurzem noch belächelt wurde. In Schweinfurt, bei der Firma ZF Sachs, die einst die Hybridtechnik entwickelt hat, wurde gerade eine neue Halle, in der Hybrid-Module für vier KFZ-Hersteller gefertigt werden, eingeweiht. Autohersteller denken auch über Konzepte nach, bei denen ein Benzin-, Gas- oder Dieseltriebwerk mit einem Elektromotor zur Fortbewegung dient. Hier soll unabhängig mit Elektro- oder Verbrennungsmotor gefahren werden. Solche Kreativität kann ich bei den Stromerzeugern noch nicht erkennen.

 

Das Märchen von den Kosten und den billigen Atomstrom.

Das Einzige, was billig ist an einem Atomkraftwerk, ist der Brennstoff Uran. Die Baukosten eines Atomkraftwerkes sind im Vergleich zu herkömmlichen Kraftwerken enorm hoch. Der Sicherheitsstandard eines AKWs soll einem Flugzeugabsturz und Raketenangriff standhalten. Das ganze Kraftwerk muss hermetisch dicht sein. Klimaanlagen, Luftschleusen und der Wasserkreislauf dürfen keinerlei Radioaktivität nach außen lassen, was leider nicht der Fall ist. Der technische Aufwand und die Wartungs- und Personalkosten sind in einem AKW entsprechend hoch und in keiner Weise vergleichbar mit herkömmlichen Kraftwerken. Und der so billige Brennstoff Uran fordert vom Abbau bis zur Endlagerung verstrahlte, kranke und tote Menschen. Doch in Zeiten des Klimawandels, der von Menschen verursacht wird, wird versucht, Atomstrom als sauber, umweltverträglich und billig anzupreisen.

 

Der Ausstieg aus der Kernenergie ist möglich. Neue Braunkohlekraftwerke, die ihr CO2 in die Tiefen unserer Erde pressen, zeigen da alles andere als Weitsicht.

 

Windparks in der Nordsee? Warum werden sie nicht unter Wasser als Gezeitenkraftwerk eingesetzt? Seit vielen Jahren wird ein Gezeitenkraftwerk in Schottland betrieben. Der Wirkungsgrad ist sehr viel höher als berechnet. Die Unterwasserturbinen brauchen nicht die Ausmaße eines Windrades. Sie sehen eher aus wie Flugzeugturbinen. Wasser ist träge, es bewegt sich langsam aber mit ungeheurem Druck durch die Turbine und das gleich zweimal. Das Wasser fließt hinein und zurück.

 

Doch sollte meiner Meinung nach die Maxime dahin gehen, Strom da zu erzeugen, wo er gebraucht wird. Das wäre im Haus oder beim Betrieb. Strom wird teuer, wenn er auf Privatdächern produziert und ins nächstgelegene Kraftwerk eingespeist wird. Der Produzent erhält einen guten Preis für seinen gelieferten Strom. Seine Anlage wird mit günstigen Krediten subventioniert. Die Zeche zahlt der Verbraucher. Allerdings brauchen die Kraftwerksbetreiber nicht investieren und die Anlagen warten.

 

In dem Moment, wo es sich rechnet, die Privatanlagen selbst zu nutzen und der Strom auch länger gespeichert werden kann, würde dies Sinn machen. Stromverluste, die auf den langen Einspeisewegen entstehen, blieben aus und es würde nur das an Strom vom Netzanbieter zugekauft, was benötigt wird.

Im Moment werden die Kraftwerke bei einem Überangebot an Sonnenstrom gedrosselt. Bei Atomkraftwerken ist es ein nicht ungefährliches Unterfangen. Atomkraft kann nicht schnell abgestellt werden und so steht der Aufwand nicht wirklich einer Einsparung gegenüber.

 

Windkraft versorgt auch heute noch abgelegene Häuser oder Farmen mit Strom. Doch haben neue Windkraftanlagen, die für Ein- und Mehrfamilienhäuser geeignet sind, nichts mehr mit dem südländischen Flair damaliger Windräder gemeinsam. Die neuen Anlagen lassen sich in die Architektur eines Hauses oder einer Siedlung integrieren. Schon die alten Plantagen am Mississippi waren so ausgerichtet, dass der kühle Wind des Flusses durch eine lange Baumpromenade zum Haus geleitet wurde. Die Fenster sind so angeordnet, dass durchgelüftet werden kann. Heute gibt es verschiedene Antriebstechniken, um die Windenergie zu nutzen. In Siedlungen ist es wichtig, dass sie fast geräuschlos arbeiten. Einst haben die Satellitenschüsseln die Gemüter bewegt. Und heute? Niemand wünscht sich noch die alten Antennenwälder zurück.

 

So hoffe ich, dass wir im Jahr 2022, wenn kein Atommeiler mehr am Netzt ist, wirklich nichts vermissen, weil wir sehr viel dazu gewonnen haben. Wir in Deutschland haben das Zeug dazu, auch hier eine Vorreiterposition einzunehmen, die weit mehr Arbeitsplätze sichert als die Atomindustrie.  

 

Autor: Fritz Henke 15. Oktober 2010